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Lake Naivasha Ausflüge und Safari

    Die meisten Reisenden haben bei Kenia sofort die endlosen Savannen der Masai Mara im Kopf. Doch bevor ihr euch in das Abenteuer der „Big Five“ stürzt, gibt es ein Juwel im Great Rift Valley, das auf jeden Fall einen Abstecher wert ist: Den Lake Naivasha.
    Auf fast 1.900 Metern Höhe gelegen, bietet dieser Süßwassersee eine erfrischende Abwechslung zum klassischen Jeep-Safari. Er ist der perfekte Stopp zwischen dem Trubel Nairobis und der Wildnis der großen Nationalparks.

    Inhaltsverzeichnis

    Kurze Infos zum Lake Naivasha

    Nur etwa 2 bis 2,5 Stunden von Nairobi entfernt, liegt der Lake Naivasha eingebettet in eine beeindruckende Kulisse aus Hügeln und Bergen. Eine geografische Besonderheit: Der See hat keinen natürlichen Abfluss. Das führt dazu, dass der Wasserspiegel in den Regenzeiten teils massiv ansteigt, je nach Jahreszeit kann das Ufer sich um mehrere Meter verschieben.

    Das Klima: Unterschätzt die Sonne nicht!

    Obwohl der See auf fast 1.900 Metern Höhe liegt, herrscht hier ein ganz eigenes Mikroklima. Es ist überraschend trocken und deutlich heißer als im tiefer gelegenen Nairobi. Während man in der Hauptstadt oft eine leichte Brise genießt, brennt die Sonne am Naivasha-See unerbittlich. Packt auf Euren Ausflügen also unbedingt ausreichend Sonnenschutz und Wasser ein!

    Die vier großen Ausflugsziele am See

    1. Crescent Island Game Sanctuary: Hier könnt Ihr die Tierwelt zu Fuß auf einer „Walking Safari“ erkunden.

    2. Hell’s Gate Nationalpark: Bekannt für seine Schluchten und Rad-Safaris.

    3. Mount Longonot: Ein schlafender Vulkan für für Wanderer.

    4. Lake Elementaita: Ein flacher Sodasee in der Nähe, der besonders für seine Flamingos bekannt ist. Hier findet Ihr viele der Flamingos, die früher am Lake Nakuru heimisch waren (dessen Wasserstand in den letzten Jahren ihnen zu hoch geworden ist).

    Planung der Ausflüge: Weniger ist mehr

    Eine Empfehlung, wenn Ihr die Region erkundet: Beschränkt euch auf ein Ziel pro Tag. Theoretisch lassen sich zwar zwei Highlights kombinieren, zum Beispiel die morgendliche Bootsfahrt nach Crescent Island und eine Radtour durch Hell’s Gate am Nachmittag. Doch unterschätzt die Hitze nicht! Die Kombination aus körperlicher Aktivität und der intensiven Sonneneinstrahlung macht ein zu straffes Programm extrem anstrengend. Gönnt euch lieber die Zeit, die Eindrücke in Ruhe zu genießen, anstatt durch die Parks zu hetzen.

    Safari auf Augenhöhe: Die Crescent Island Game Sanctuary

    Das absolute Highlight am Lake Naivasha ist die Crescent Island Game Sanctuary. Schon die Anreise ist ein Erlebnis für sich: Mit dem Boot gleitet ihr über den See und werdet bereits auf dem Wasser von einer großen Vogelwelt begrüßt. Afrikanischen Fischadlers, Kormorane und Pelikane suchen im glitzernden Wasser nach Beute.

    Einmal auf der Insel angekommen, erwartet euch eine Besonderheit: Eine Walking Safari. Da es hier keine Raubtiere gibt, könnt ihr etwa zwei Stunden lang völlig frei zu Fuß wandern. Es ist eine tolle Abwechslung zur klassischen Safari, ohne schützendes Blech zwischen Zebras, Gnus und verschiedenen Antilopenarten zu spazieren. Auch majestätische Giraffen, und meist am Ufer dösend, imposante Flusspferde lassen sich hier aus nächster Nähe beobachten. So nah kommt Ihr den Tieren sonst nirgendwo.

    Action und Adrenalin: Hell’s Gate & Mt. Longonot

    Wer nach der Entspannung auf der Insel etwas mehr Bewegung sucht, kommt in den zwei angrenzenden Parks voll auf seine Kosten. Der Hell’s Gate Nationalpark ist einer der wenigen Parks in Kenia, den man offiziell mit dem Fahrrad erkunden darf. Zwischen dramatischen Felsformationen und tiefen Schluchten radelt ihr vorbei an Zebras und Warzenschweinen, ein Gefühl von Freiheit, das man im Jeep so nicht findet.

    Für die Wanderfreunde unter euch bietet der Mount Longonot eine tolle Herausforderung. Der Aufstieg zum Kraterrand des schlafenden Vulkans ist zwar schweißtreibend, aber der Panoramablick über das gesamte Rift Valley bis hin zum Lake Naivasha entschädigt für jeden Schritt.

    Lake Naivasha als Auftakt in die Safari

    Von Nairobi nur 2 bis 2,5 Stunden entfernt eignet sich der Lake Naivasha sehr gut für Tagesausflüge.
    Alternativ könnt Ihr den See auch gut als ersten Zwischenstopp auf Eure Safari in die westlichen und nördlichen Parks Kenias einbauen (Masai Mara, Lake Nakuru, Ol Pejeta, Aberdare, Samburu, …).
    Unser Tipp: Legt Naivasha am Besten an den Anfang der Safari, die kurze Anfahrt aus Nairobi ermöglicht es Euch die beiden Parks oder Crescent Island schon am Vormittag zu besuchen, wenn die Temperaturen noch moderat sind.
    Wenn Ihr aus den Parks zurück Richtung Nairobi fahrt, kommt Ihr in der Regel erst am (späten Nachmittag) in Naivasha an. Ausflüge in die kleinen Parks oder Crescent Island sind allerhöchstens noch sehr gehetzt möglich.

    Jetzt Safari anfragen:

    Egal ob als Tagesausflug oder Teil einer längeren Safari, wir helfen Euch gerne dabei den Besuch des Lake Naivasha zu einem tollen Erlebnis zu machen: