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Die schönsten Nationalparks in Kenia für die beste Safari – ein Ranking

    Wenn Du eine Safari in Kenia planst, wirst Du schnell merken: Die Auswahl an Nationalparks ist riesig, die Angebote unzählig und die Unterschiede teils gravierend. Damit Du nicht nur irgendeinen Park auswählst, sondern den richtigen für deine Safari-Erwartungen, findest Du hier eine Übersicht der zehn wichtigsten Nationalparks und Schutzgebiete Kenias im direkten Vergleich.

    Unser Ranking basiert auf fünf Kernkriterien:

    1. Tierreichtum (Wie viele Tiere sieht man?)
    2. Tiervielfalt (Wie viele verschiedene Arten?)
    3. Landschaft & Kulisse (Wie spektakulär ist das Naturerlebnis?)
    4. Big 5 Chancen (Wie realistisch ist es, alle Big Five zu sehen?)
    5. Preis-Leistungs-Verhältnis (Was bekommt man für sein Budget?)

    Unsere Bewertungen basieren auf Kundenfeedback, Erfahrung unserer Guides und persönlicher Einschätzung – auf einer 10-Punkte-Skala, wobei die Masai Mara als Benchmark mit 10/10 gilt.

    Ranking der Nationalparks

    Platz 1: Masai Mara - die Königin der Nationalparks - 10/10 Punkte

    Sie ist und bleibt die Königin der Nationalparks in Kenia. Als Teil des Serengeti-Ökosystems gibt es nirgendwo so viele Tiere zu beobachten wie hier – und das nicht nur während der „großen Migration“ zwischen Ende Juli und Mitte Oktober, wenn Millionen Gnus, Zebras und Antilopen aus der Serengeti in die Mara ziehen. Hier habt Ihr die besten Chancen auf die Big 5, inklusive des notorisch scheuen Leoparden. So ist die Masai Mara ohne Zweifel der „beste“ Nationalpark Kenias.

    Tierreichtum

    10/10 Punkte

    Die Masai Mara ist ein Paradies für Wildtiere – Flüsse, Wasserstellen – das ganze Jahr über ist hier genug Nahrung vorhanden.

    Tiervielfalt

    10/10 Punkte

    Hier findet Ihr alle Tiere, die Ihr mit Safari und Afrika verbindet.

    Landschaft & Kulisse

    9/10 Punkte

    Sehr abwechslungsreich – weite Ebenen, von Flüssen durchzogen, aber auch Hügellandschaften mit dichterer Vegetation.

    Big 5 Chancen

    10/10 Punkte

    Obwohl nie garantiert – in der Mara habt Ihr die Besten Chancen die Big 5 in einer Safari zu sehen. Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten und Nashörner – hier gibt es sie alle in gesunden Populationen.

    Preis / Leistung

    10/10 Punkte

    Ja, eine Safari in die Masai Mara ist teuer – aber sie ist der Maßstab für alle anderen Safaris, die ihr noch machen werdet.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 2: Tsavo West - der Wilde im Westen - 8/10 Punkte

    Ähnlich wie die Masai Mara ist Tsavo West das ganze Jahr über relativ feucht. Diese klimatische Stabilität sorgt für eine beständige und vielfältige Tierpopulation. Das gilt jedoch vor allem für den westlichen Teil des Parks – im Osten wird es spürbar trockener, und die Tierdichte nimmt dort ab.

    Mit über 9.000 km² Fläche bietet Tsavo West weite Savannen, hügelige Landschaften und einige der schönsten Panoramen Kenias. Wenn ihr von Nairobi Richtung Küste unterwegs seid, lohnt es sich, hier den längsten Stopp eurer Safari einzulegen.

    Tierreichtum

    8/10 Punkte

    Im Westen des Parks (Richtung Kilimandscharo und Amboseli) sorgen Frischwasserquellen wir die Mzima Springs für beständige Nahrungsquellen

    Tiervielfalt

    7/10 Punkte

    Nashörner findet ihr hier fast ausschließlich im Ngulia Rhino Sanctuary – ansonsten sind Vertreter fast aller anderen Tierarten im Park anzutreffen.

    Landschaft & Kulisse

    8/10 Punkte

    Lavafelder, wunderschöne Quellen und ganz im Westen ein Blick auf den Kilimandscharo (auch wenn Ihr den im Amboseli noch eindrucksvoller bekommt) – Tsavo West hat auch Landschaftlich viel zu bieten!

    Big 5 Chancen

    7/10 Punkte

    Lavafelder, wunderschöne Quellen und ganz im Westen ein Blick auf den Kilimandscharo (auch wenn Ihr den im Amboseli noch eindrucksvoller bekommt) – Tsavo West hat auch Landschaftlich viel zu bieten!

    Preis / Leistung

    10/10 Punkte

    Günstiger Parkeintritt, komfortable und erschwingliche Lodges (insbesondere die Serena Kilaguni), beeindruckende Landschaften und eine reiche Tierwelt – hier passt das Preis-Leistungs-Verhältnis perfekt.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 3: Amboseli - Elefanten vor dem Kilimandscharo - 7,2/10 Punkte

    Berühmt für seinen spektakulären Blick auf den Kilimandscharo umschließt der Amboseli-Nationalpark seinen namensgebenden Lake Amboseli. Der Tierreichtum hier ist stark vom Niederschlag abhängig – trotz des Sees wird der Amboseli in der Trockenzeit sehr trocken. Diese Schwankungen wirken sich deutlich auf den Tierbestand aus: Ist es zu nass oder zu trocken, wandern viele Tiere in den benachbarten Tsavo West ab. Stimmen jedoch die Bedingungen, erwartet euch eine beeindruckende Tiervielfalt. 

    Da die Bedingungen für Tierbeobachtungen aber schwer vorherzusagen sind, empfiehlt es sich, nicht mehr als zwei Nächte hier einzuplanen und stattdessen mehr Zeit z.B. im benachbarten Tsavo West zu verbringen. Obwohl der Park 392 km² umfasst, nimmt der See etwa ein Drittel der Fläche ein – die verbleibende Landfläche macht ihn zu einem der kleineren Nationalparks Kenias. Der See sorgt dafür ganzjährig für eine große Artenvielfalt an Vögeln – für Vogelliebhaber ist der Park daher immer ein lohnendes Ziel. 

    Tierreichtum

    6/10 Punkte

    Sehr witterungsabhängig – zuweilen wirkt er etwas leer.

    Tiervielfalt

    7/10 Punkte

    Eine wunderschöne Vogelwelt – nur am Lake Nakuru findet Ihr vergleichbares. Auch auf die Big 5 habt Ihr bei guten Witterungsbedingungen gute Chancen.

    Landschaft & Kulisse

    10/10 Punkte

    Der Blick auf den Kilimandscharo ist die Reise immer wert und der See ist wunderschön.

    Big 5 Chancen

    6/10 Punkte

    Mit der richtigen Witterung und etwas Glück findet Ihr die Big 5 hier – aber geht am Besten auf Nummer sicher und kombiniert den Amboseli mit Tsavo West!

    Preis / Leistung

    7/10 Punkte

    Etwas teurer als das benachbarte Tsavo West – der Blick auf den Kilimandscharo macht den Amboseli zu einem sehr beliebten Reiseziel

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 4: Ol Pejeta / Sweetwaters - das Nashorn Schutzgebiet - 6,4/10 Punkte

    Diese private Conservancy ist einer unserer persönlichen Favouriten. Auf über 1.800 m Höhe ist das Klima für die Lage am Äquator angenehm mild – und für Moskitos zu hoch. Ol Pejeta wurde als Schutzgebiet für Nashörner gegründet (nur hier leben noch nördliche Breitmaulnashörner). Auch Löwen, Elefanten und Büffel werdet Ihr hier mit hoher Wahrscheinlichkeit sehen.
    Die Wege sind gut instand gehalten, und mit einer Fläche von 360 km² ist Ol Pejeta groß genug für eine Safari von 3 Tagen / 2 Nächten.

    Tierreichtum

    7/10 Punkte

    Das Klima ist relativ feucht und strategisch angelegte Wasserstellen sowie natürliche Flüsse sorgen für große Populationen von Büffeln, Zebras, Antilopen und anderen Grasfressern.

    Tiervielfalt

    7/10 Punkte

    Ihr findet hier Vertreter aller Tierarten, vom Schakal über die Hyäne bis zu Elefanten.

    Landschaft & Kulisse

    7/10 Punkte

    Schön abwechslungsreich mit dem Mt. Kenia am Horizont.

    Big 5 Chancen

    5/10 Punkte

    Büffel, Nashörner, Elefanten und Löwen werdet Ihr auf jeden Fall sehen – beim Leoparden wird es schwieriger.

    Preis / Leistung

    6/10 Punkte

    Ein sehr gut gepflegtes Schutzgebiet, im Park selbst trefft Ihr nur hochklassige Lodges an. Beides hat seinen Preis, der es aber wert ist.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 5: Lake Nakuru - das Flamingo Paradies - 6/10 Punkte

    Westlich von Nairobi, hinter dem Lake Naivasha, liegt der Lake-Nakuru-Nationalpark. Mit nur 188 km² zählt er zu den kleineren Nationalparks Kenias – davon sind etwa 140 km² befahrbar, der Rest wird vom See eingenommen. Früher war der Park berühmt für seine riesigen Flamingo-Schwärme, doch inzwischen ist der Wasserstand oft zu hoch für die Stelzfüßler. Viele von ihnen sind daher an den touristisch noch wenig erschlossenen Lake Bogoria ausgewichen.

    Dafür bietet der Park heute eine beeindruckende Vielfalt anderer Vogelarten: Pelikane, Kormorane, Sekretärvögel, Afrikanische Schreiseeadler und viele mehr. Das Klima ist relativ feucht, die Vegetation dicht und buschig – das zieht zwar viele Tiere an, macht die Beobachtung jedoch schwieriger. Ein erfahrener Guide ist hier daher besonders wertvoll.

    Die Big Five kann man im Lake-Nakuru-Nationalpark grundsätzlich sehen, allerdings sind die Populationen aufgrund der geringen Größe und des dichten Buschs nicht sehr groß. Dank seiner günstigen Lage eignet sich der Park jedoch perfekt als Zwischenstopp auf dem Weg in die Masai Mara.

    Tierreichtum

    6/10 Punkte

    Für die Größe des Parks ist er sehr dicht bevölkert und der See beheimatet eine große und diverse Vogelpopulation.

    Tiervielfalt

    7/10 Punkte

    Zahlreiche Vogelarten – und im Buschwerk rund um den See tummeln sich auch viele verschiedene Landtiere.

    Landschaft & Kulisse

    7/10 Punkte

    Sehr schön, aber ohne Alleinstellungsmerkmal. Die Flamingos sind meist nicht mehr in der beeindruckenden Zahl vorhanden, die den See so berühmt gemacht hat. Trotzdem auf jeden Fall eine Reise wert!

    Big 5 Chancen

    4/10 Punkte

    Der Lake-Nakuru-Nationalpark beheimatet zwar die Big 5, doch kleine Populationen und das dichte Buschwerk verringern die Chancen, alle fünf innerhalb von zwei bis drei Tagen zu sehen.

    Preis / Leistung

    6/10 Punkte

    Im Park selbst gibt es nur drei Lodges, die alle eher hochpreisig sind. In der Stadt Nakuru und im umliegenden Gebiet findet Ihr deutlich günstigere Unterkünfte, müsst jedoch jedes Mal erst in den Park hineinfahren.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 6: Lumo Conversancy - im Einklang mit der Natur - 6/10 Punkte

    Lumo ist ein Gemeinschaftsprojekt: Im Unterschied zu anderen privaten Conservancies wird Lumo von einem Trust mit Vertretern der lokalen Bevölkerung verwaltet. So profitieren die Menschen direkt von den Einnahmen des Tourismus – etwa durch Bildungsprogramme, Gemeindeprojekte, Arbeitsplätze und die Pflege der Weideflächen. Das macht Lumo nicht nur zu einem lohnenden Reiseziel, sondern stärkt auch die langfristige Zukunft der Region.
    Nördlich der Taita Hills Conservancy gelegen, ähnelt Lumo diesen landschaftlich sehr: Sanfte Hügel und Buschland prägen das Bild. Durch das etwas feuchtere Klima und die fast doppelte Größe ist die Chance auf zahlreiche Tierbeobachtungen höher. Es gibt nur drei Lodges im Schutzgebiet, jeweils mit nur 5–8 Zimmern – dadurch ist Lumo deutlich exklusiver als alle anderen östlichen Parks Kenias. Die Unterkünfte liegen am Hang oder auf einem der Hügel und bieten einen atemberaubenden Panoramablick.

    Tierreichtum

    6/10 Punkte

    Im Migrationskorridor zwischen Tsavo Ost und Tsavo West gelegen, mangelt es hier nicht an Tieren. Die sanften Hügel mit ihren kleinen Quellen und Wasserläufen bieten Lebensraum für zahlreiche Weidetiere und natürlich auch für ihre Jäger.

    Tiervielfalt

    6/10 Punkte

    Hier lebt nahezu die gesamte Bandbreite ostafrikanischer Tierwelt – von Schakalen über Löwen bis hin zu großen Elefantenherden.

    Landschaft & Kulisse

    7/10 Punkte

    Sanfte Hügel bis zum Horizont in die Weite Ebene von Tsavo Ost, die Ausblicke sind fantastisch!

    Big 5 Chancen

    5/10 Punkte

    Mit etwas Zeit habt Ihr hier gute Chancen, alle Big 5 zu sehen – allerdings bietet die überschaubare Größe des Parks weniger Abwechslung in den Gamedrives.

    Preis / Leistung

    6/10 Punkte

    die Exklusivität hat ihren Preis – für Reisende, die abseits der großen Touristenströme unterwegs sein wollen, ist sie jedoch auf jeden Fall jeden Cent wert.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 7: Taita Hills - Heimat der Salt Lick Lodge - 6/10 Punkte

    Die Taita Hills liegen als privates Schutzgebiet zwischen Tsavo West und Tsavo Ost – mitten im Wanderkorridor der Tiere. Die Landschaft ähnelt Tsavo Ost: eher trocken und mit nur 113 km² sehr klein, was die Vielfalt und Dichte der Tierpopulationen einschränkt. Die einzige Lodge im Park ist jedoch ein architektonisches Highlight: Die Salt Lick Lodge steht auf Stelzen direkt an einer Wasserstelle, sodass die Tiere bis auf wenige Meter an die Gäste herankommen. Dank der guten Erreichbarkeit von der Küste aus eignet sich der Park perfekt für einen kurzen Abstecher während des Strandurlaubs. Mehr als eine Nacht (höchstens zwei) solltet Ihr aber nicht einplanen – der Park ist in 2–3 Gamedrives vollständig erkundet.

    Tierreichtum

    5/10 Punkte

    Trotz ihrer überschaubaren Fläche sind die Taita Hills ein kleines Tierparadies. Die leicht gewellten Hügel und vereinzelten Wasserstellen locken Zebras, Antilopen und Elefanten an – und mit ihnen Löwen, Leoparden und Hyänen.

    Tiervielfalt

    5/10 Punkte

    Von den kleinen, flinken Gazellen bis zu mächtigen Elefantenherden – fast alle typischen Bewohner der ostafrikanischen Savanne sind hier vertreten.

    Landschaft & Kulisse

    8/10 Punkte

    Das unbestrittene Highlight der Taita Hills Conservancy ist die Salt Lick Lodge: Ein architektonisches Schmuckstück, das den Safari-Aufenthalt hier zu einem unvergleichlichen Erlebnis macht.

    Big 5 Chancen

    4/10 Punkte

    Das Schutzgebiet ist sehr klein und es erfordert viel Glück hier die Big 5 zu sehen. 

    Preis / Leistung

    8/10 Punkte

    Preislich liegt die Salt Lick Lodge nur wenig über den Unterkünften im benachbarten Tsavo Ost, der günstigere Parkeintritt gleicht den Unterschied sogar aus. Im Erlebnis hingegen setzt sie Maßstäbe und übertrifft die meisten Lodges dort bei weitem.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 8: Samburu Nationalpark - Halbwüste am Mt. Kenya - 5,5/10 Punkte

    Der Samburu Nationalpark liegt nördlich von Nairobi auf der Hochebene hinter dem Mount Kenia. Das Klima ist trocken, die Landschaft karg und dadurch ganz anders als in den bekannten westlichen und östlichen Parks.
    Besonders spannend sind die tierischen Besonderheiten: Neben mähnenlosen Löwen findet Ihr hier auch die sogenannten „Special Five“ – Gerenuk, Netzgiraffe, Grevy-Zebra, Beisa-Oryx und Somali-Strauß. Für eine erste Safari ist Samburu weniger geeignet, doch wer Masai Mara, Tsavo & Co. bereits kennt, erlebt hier eine abwechslungsreiche und lohnenswerte Ergänzung.

    Tierreichtum

    5/10 Punkte

    Samburu ist sehr trocken, daher sind die Tierpopulationen nicht so dicht wie in anderen Parks. Die Tiere ziehen ständig umher auf der Suche nach Nahrung und Wasser, das macht Sichtungen oft etwas unberechenbarer, aber auch spannender.

    Tiervielfalt

    6/10 Punkte

    Hier gibt es einige Tiere, die Ihr sonst in Kenya nicht wild findet, z.B. den Somali-Strauß.

    Landschaft & Kulisse

    6/10 Punkte

    Euch erwartet eine Halbwüste, spektakulär in der Gesamtheit anzuschauen, aber ohne besondere Sehenswürdigkeiten.

    Big 5 Chancen

    5/10 Punkte

    Leoparden, Löwen, Elefanten, Büffel und auch wieder Nashörner, Samburu hat sie alle, wenn aber auch weit verstreut.

    Preis / Leistung

    6/10 Punkte

    Die Unterkünfte sind im Vergleich nicht sehr teuer, aber gut. Die 70 USD Eintritt pro Person und Tag (24h) sind mittlerweile Standard in Kenia.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 9: Tsavo Ost - Größtes Schutzgebiet Kenias - 5,2/10 Punkte

    Der Tsavo Ost Nationalpark ist mit über 11.000 km² das größte Schutzgebiet Kenias. Durch seine Nähe zur Küste ist er besonders für Pauschaltouristen attraktiv und wird in der Hochsaison oft stark frequentiert. Die Landschaft ist trocken und weitläufig, weshalb die Tiere über große Flächen verteilt sind – Wasserstellen spielen daher eine zentrale Rolle für Beobachtungen. Berühmt ist Tsavo Ost vor allem für seine „roten Elefanten“, die sich mit der charakteristischen Erde vor Sonne und Insekten schützen.

    Tierreichtum

    5/10 Punkte

    Tsavo Ost ist geprägt von einer endlosen, trockenen Savannenlandschaft, in der sich die Tiere weitläufig verteilen.

    Tiervielfalt

    5/10 Punkte

    In Tsavo Ost begegnet Ihr fast der gesamten Bandbreite afrikanischer Tierarten – von Antilopen über Raubkatzen bis zu den berühmten roten Elefanten.

    Landschaft & Kulisse

    6/10 Punkte

    Die Landschaft ist geprägt von einem Ozean aus Gras, der scheinbar endlos bis zum Horizont reicht.

    Big 5 Chancen

    4/10 Punkte

    Die Big 5 leben hier, doch Leoparden sind selten zu sehen, die offene Landschaft bietet ihnen kaum Deckung. Dafür werden Euch wahrscheinlich Geparden über den Weg laufen.

    Preis / Leistung

    6/10 Punkte

    Tsavo Ost gilt als Safari-Ziel nach dem Prinzip ‚gut und günstig‘: Unterkünfte sind preislich attraktiv und solide, ohne großen Anspruch auf Exklusivität.

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Platz 10: Nairobi Nationalpark - Größter Stadtpark der Welt - 4,6/10 Punkte

    Dafür, dass der Nairobi Nationalpark heute quasi in der Stadt liegt – so stark ist Nairobi über die Jahre gewachsen –, ist er wirklich beeindruckend: Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel und Leoparden direkt vor der Haustür! Der Tierreichtum hat zwar durch den immer schmaler werdenden Wildkorridor abgenommen, und auch die Vegetation ist dichter und waldiger geworden, da die KWS seit einigen Jahren keine künstlichen Brände mehr durchführt. Weidetiere bevorzugen offene Flächen, wodurch die Tierpopulationen weiter reduziert wurden. Trotzdem ist der Nairobi Nationalpark nach wie vor einen Tagesausflug wert – besonders in Kombination mit einem Besuch des „Elephant Orphanage“.

    Tierreichtum

    4/10 Punkte

    Zwar riesig für einen „Stadtpark“ ist der Nairobi Nationalpark klein im Vergleich zu den Anderen. Die Tierpopulation ist dementsprechend überschaubar.

    Tiervielfalt

    5/10 Punkte

    Obwohl die Populationen durch den schmaler werdenden Wildkorridor etwas zurückgegangen sind, könnt Ihr hier immer noch viele typische ostafrikanische Tierarten beobachten.

    Landschaft & Kulisse

    4/10 Punkte

    Die Skyline Nairobis ist stets sichtbar: Beeindruckend, doch das typische Safari-Feeling bleibt hier etwas auf der Strecke.

    Big 5 Chancen

    4/10 Punkte

    Mit viel Geduld und vielen Gamedrives könnt Ihr die Big 5 auch im Nairobi Nationalpark beobachten.

    Preis / Leistung

    6/10 Punkte

    Der Eintritt beträgt nur 43 USD, auch die Fahrzeug und Fahrer sind günstiger (dank fehlender Anfahrt). 

    Pluspunkte

    Minuspunkte

    Die Beste Safari für Euch:

    In jedem Nationalpark Kenias werdet Ihr unvergessliche Safarierlebnisse haben

    • Strandurlaub mit Safari-Abstecher: Wenn Ihr hauptsächlich für die Küste nach Kenia reist, eignen sich Tsavo Ost, die Taita Hills oder Lumo perfekt für erste Safari-Erfahrungen.

    • Maximales Safari-Erlebnis: Wollt Ihr garantiert das Beste sehen und habt beim Budget Spielraum, dann führt kein Weg an der Masai Mara vorbei. Besonders, wenn Ihr Sie mit einem Tripp über die Grenze in die Serengeti verbindet.

    • Für Kenia-Kenner: Wer Mara, Amboseli und Tsavo bereits erlebt hat, findet in Samburu, Meru, Bisanadi, Ol Pejeta, Ruma und vielen weiteren kleineren Parks spannende Alternativen – oft abseits der Touristenströme.

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